Klassische Akupunktur und Gua Sha


Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine seit mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Nadeln spezifischer Punkte, die körpereigene Heilungskräfte aktiviert und die Gesundheit erhält oder wiederherstellt.

Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer im Körper fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt, chinesisch Qi (gesprochen „Tschi“), auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen.

Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Die Lebensenergie ist in ständigem Fluss, Veränderungen bewirkend. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung, Körperabwehr, Muskelbewegungen werden von der Lebensenergie hervorgebracht.

Ähnlich wie die Flüsse das Land durchziehen, ziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Energie. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann.

Die Akupunktur ist in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern Europas – noch nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt. Allerdings fällt auf, dass sie aufgrund ihrer guten Ergebnisse bereits an fast allen Universitäten vor allem im Bereich der Schmerzambulanzen erfolgreich angewandt wird.

Zur Akupunkturbehandlung werden sehr dünne Nadeln in ausgewählte Punkte so gut wie schmerzfrei eingestochen, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht zu korrigieren. Je nach Erfordernissen werden bis zu 20 Nadeln verwendet.
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Gua Sha – eine traditionelle Technik für die moderne Medizin

Gua Sha ist eine traditionelle Methode der Chinesischen Medizin. Mittels einer Schabmassage, die aus westlicher Sicht am ehesten einer tiefen Bindegewebsmassage entspricht, können u.a. Schmerzzustände schnell und effektiv gebessert werden.

Eine Gua Sha Massage mit Druck über Haut, Bindegewebe und Muskulatur des Rückens mit seinen jeweiligen Segmenten führt aus Sicht der Chinesischen Medizin zu
• einer Verbesserung des Qi- und Blutflusses im schmerzenden Weichteilmantel, was Schmerz und Immobilisierung bessert,
• einem vermehrten Qi- und Blutfluss zu den Organen, was deren spezifische Leistungen bessert.
• Somit wird die Transpostleistung des 3-Erwärmer-Meridians deutlich verbessert.

Die Gua Sha-Massage bietet die Möglichkeit der Diagnose und ist gleichzeitig Therapieoption. Allein oder mit Kombination mit Akupunktur und anderen Maßnahmen kann sie viele akute und chronische Schmerzzustände deutlich bessern oder zu Beschwerdenfreiheit führen.

   

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